Heliogravüre
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Werkbeispiele
Auf dieser Seite sehen Sie Heliogravüren, die in den Jahren 2002 bis 2010 entstanden sind.
Alle Abbildungen sind Fotos der Original-Heliogravüren.
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Geschichte der Heliogravüre
Die Heliogravüre, die Vorläuferin des modernen, industriellen Kupfertiefdrucks, ist so alt wie die Fotografie. Der schottische Forscher Mungo Ponton und der tschechische Maler Karl Klic (1841-1926) entwickelten unabhängig voneinander eine Methode, Diapositive mit Hilfe lichtempfindlicher Gelatine auf eine Druckplatte zu übertragen. Fast gleichzeitig mit der Erfindung der Fotografie publizierte Mungo Ponton 1839 die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit über die Wirkung der lichtempfindlichen Kaliumbichromat-Lösungen auf organische Stoffe wie z. B. Gelatine und Eiweiß.
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Technik der Heliogravüre
Heliogravüre, basierend auf Gelatine, ist nur eine von vielen Methoden der Reproduktion. Gelatine selbst ist nicht lichtempfindlich, dafür wird eine chemische Substanz benötigt: Kaliumdichromat K2Cr2O7. Eine mit Kaliumdichromat getränkte Gelatineschicht wird nach der Belichtung mit Tageslicht (UV-Strahlen) bei normalen Temperaturen wasserunlöslich. Dieser Prozess spielt bei der Heliogravüre eine wesentliche Rolle.
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